Geschichten der Klasse (3) 4    

Allgemeines


            Sarah
Katharina
Laura P.
Katrin
Laura F.
Sophie
Kristin
Nadine
Theresa
Mariele
Marina
Dörte
Stefanie
Andre
Christoph
Tobias
Marek
Christian
Philipp
Michael

Freunde für immer (3)

Es war einmal ein Junge, der hieß Max. Er wohnte mit seiner Familie in einem kleinen Dorf. Freunde hatte er nicht. Alle hänselten ihn wegen seiner Brille.

Eines Tages war es so heiß, dass Max unter einem Baum einschlief und von einem Freund träumte. 
Plötzlich hörte Max eine sanfte Stimme:
"Du musst uns helfen! Du musst uns helfen!"

Es wurde eine Zeit lang dunkel und dann wieder hell.
Max befand sich jetzt in einem wunderschönen Tal.
Blumen blühten, Wasserfälle flossen - es war einfach herrlich!
Auf einmal regte sich etwas hinter ihm in einem Busch.
Max drehte sich langsam um und ein Baum stand vor ihm. 

"W-w-wer bist du?", stotterte Max leise.
"Ich bin Freddi, Freddi der Baum, und wer bist du?"
"Ich bin Max, einfach nur Max. Ich bin gekommen um euch zu helfen."
"Ha, ha", lachte der Baum, "umgekehrt, ich soll dir helfen einen Freund zu finden. Deswegen haben wir dich hierher geholt. Komm mit mir und ich zeige dir, wie schön Freundschaft ist."
Die erste Station war bei den Eichhörnchen, um ihr Problem zu lösen.
"Du musst ihr Problem lösen, Max", sagte der Baum.
"Wie soll ich das anstellen?", wollte Max wissen.
"Hör`auf dein Herz", antwortete der Baum nur.
Max ging zu dem Kobel der Eichhörnchen und fragte:
"Was ist denn hier los?"
"Mein Mann hat das Auto kaputt gefahren!", schrie das Weibchen wütend.
"Vertragt euch wieder", sagte Max, "streiten nützt nichts, das bringt nur Unheil."
"Na gut, wir vertragen uns wieder, weil ein Streit nicht gut ist", sagen beide und vertragen sich wieder.

Max half noch dem Fuchs, Fischen, Fröschen und noch mehr Tieren.
"Freunde zu haben ist gut. Danke, dass du mir geholfen hast, Freddi, wir sind jetzt Freunde für immer", sagte Max.
"Da hast du Recht, Freunde für immer."
"Freunde für immer", antworteten beide.

Da wachte Max auf.
War das alles nur ein Traum? Aber er wusste jetzt, dass man gute Freunde gewinnen musste. Und seitdem hatte er Freunde - und zwar für immer!

zurück in den Klassenraum                           nach oben                        zurück zur Startseite