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Bilderbücher |
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Waechter, Philip Die
Geschichte meines Opas
Beltz & Gelberg 2003
Die Comics dieses Bilderbuches sind früher in der
Kinderzeitschrift „Der Bunte Hund“ erschienen und hier
erstmals zu einem amüsanten Bilderbuch zusammengefasst, ein
Lesespaß für Opas und Enkel! Dieser Opa weiß immer was man
gegen Langeweile tun kann, er kann sogar fliegen, Krokodilfallen
bauen, einen Museumsbesuch sehr unterhaltsam gestalten und vieles
mehr! Ein witziges, unterhaltsames Bilderbuch für Kinder und
Erwachsene
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Seipelt, Johanna Der
Vielfraß
Thienemann 2003
„Tief unten im Keller von Onkel Klaas, da hockte ein Vielfraß
im Gurkenglas ...
“ Er schreit und zetert furchterregend, wenn
man in den Keller kommt. Zu allem Überfluss frisst er nachts den
Kühlschrank leer. Also beschließen Onkel Klaas und seine zwei
kindlichen Besucher den Vielfraß unschädlich zu machen. Sie
haben eine prima Idee ... Ausdrucksstarke, witzige Bilder
illustrieren die Probleme von Onkel Klaas und den beiden Kindern.
Der Text ist gereimt.
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Berner, Rotraut
Susanne Der fliegende Hut
Hanser 2002
Ein Bilderbuch ohne Worte, es eignet sich hervorragend dazu die
Geschichte des vom Winde verwehten Hutes zu erzählen. Er landet
auf den unterschiedlichsten Köpfen um schließlich auf Umwegen zu
seinem Besitzer zurück zu gelangen. Die liebevollen
Illustrationen lassen für jede Doppelseite eine eigene Geschichte
erfinden.
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Wild, Margaret;
Ron Brooks Fuchs
Carlsen 2003
Eine Elster mit verbranntem Flügel trifft Hund, der nur noch ein
Auge hat. Er nimmt sie in seine Höhle auf und pflegt sie. Tagsüber
genießen sie es, durch die Gegend zu sausen, Elster auf dem Rücken
des Hundes. Beide werden enge Freunde. Elster sagt: „Ich bin
sein fehlendes Auge und er ist meine Flügel.“ Als ein Fuchs
sich ihrer Höhle nähert, nimmt Fuchs ihn bereitwillig auf.
Elster spürt, dass er anders ist als sie. Der Fuchs versucht
immer wieder Elster zu seiner Freundin zu gewinnen. Lange
widersteht sie. Eines Tages saust sie doch mit ihm los. Er rennt
lange mit Elster auf seinem Rücken – und setzt sie dann in der
heißen, trockenen Wüste aus. Elster, auf sich gestellt, überlegt
ob sie nun sterben muss. Aber dann erinnert sie sich an Hund...
Eine eindringliche Erzählung mit wunderschönen Bildern von Ron
Brooks, in der es um Einsamkeit, Hilfsbereitschaft und die Zerstörung
einer Freundschaft geht.
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Watt, Melanie Leon
ist anders
Lentz 2001
Leon ist ein Chamäleon. Überall fällt er auf, weil er immer
eine andere Farbe annimmt als seine Umgebung. Als Spielkamerad ist
er daher nicht gerade beliebt, weil er z. B. beim
Versteckenspielen immer sofort gesehen wird. Als die anderen Chamäleons
in die Welt hinaus ziehen, verlaufen sie sich. Ihre Eltern suchen
sie. Dank Leons auffälliger Farbe finden sie ihre Kinder wieder
und Leon läuft zum ersten Mal in der Gruppe mit. Das Buch fällt
besonders durch seine farbintensiven, ruhigen Bilder auf. Der
Farbkreis wird erklärt, so dass es sich gut im Kunstunterricht
der Primarstufe einsetzen lässt.
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Schmid, Sophie Wir
sind die GRÖSSTEN!
Bajazzo 2003
Das Chamäleon Jimmy, Susi, das Steppenschwein, Carlos der Pfau,
Hans, der Papagei die Giraffe Paula und die Hyäne Berta finden
nicht mehr gut, was sie bisher gemacht haben. Sie wollen sich ändern.
Jimmy passt seine Farbe nicht mehr der Umgebung an, Hans will nie
wieder etwas wiederholen usw. Träge liegen sie am Sonntag herum,
als die berüchtigte Schweinebande auftaucht. Jimmy und Susi
werden verschleppt. Natürlich wollen ihre Freunde sie befreien.
Dabei stellen sie fest, dass ihre ursprünglichen Eigenschaften
unbedingt gebraucht werden. Die Giraffe streckt ihren Hals wieder
aus, der Papagei braucht das Losungswort der Bande, das er sich
aber nur durch Wiederholungen merken kann. Zum Schluss geht es
ihnen richtig gut.
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Ramos, Mario Ich
bin der Stärkste im ganzen Land
Moritz 2003
Der Wolf hat gegessen, spaziert anschließend durch den Wald um zu
hören was alles so über ihn gesagt wird. Zuerst begegnet er dem
kleinen Hasen Schönöhrchen, der ihm selbstverständlich bestätigt,
der Stärkste im Land zu sein. Mit erhobenem Kopf spaziert der
Wolf weiter, begegnet unter anderem Rotkäppchen, den drei kleinen
Schweinchen und den sieben Zwergen. Sein Selbstbewusstsein steigt
ungemein, hört er doch jedes Mal nur Gutes über sich. Bis eine
kleine freche Kröte behauptet, das er ganz bestimmt nicht der Stärkste
im ganzen Land ist. Den Schluss verrate ich nicht, den muss man
einfach selber lesen! Eine witzig illustrierte Geschichte über
einen Angeber, der einfach gebremst werden muss. Das Buch ist zum
Nachspielen, darüber Sprechen und selber lesen besonders gut für
den Anfangsunterricht geeignet.
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Herold,
Gottfried; Christian Ruff Das automatische Kamel
Der Kinderbuch Verlag Berlin 2003
Dieses besondere Bilderbuch ist eine Fundgrube lustiger
Geschichten. Kreuz- und Querlesegeschichten sind nach einem
bestimmten Schema auf mehreren Seiten geschrieben, dazwischen
Illustrationen. Laut Angaben des Verlages kann man 78 000
unterschiedliche Varianten erfinden. Hinten im Buch ist ein
Schema, nach dem jedes Kind eigene Geschichten zum Kreuz- und
Querlesen schreiben kann.
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Boie, Kirsten;
Philip Waechter Josef Schaf will auch einen Menschen
Oetinger 2002
Verkehrte Welt: in diesem Buch halten sich die Tiere ihre
Hausmenschen und nicht umgekehrt. Josef Schaf bittet seine Eltern
schon lange um einen eigenen Hausmenschen aber wie Eltern so sind:
sie haben viele Bedenken. Sie erinnern ihn immer wieder daran,
dass so ein Hausmensch gefüttert, sauber gehalten und spazieren
geführt werden muss. Schließlich ist es dann soweit. Josef
bekommt seinen Menschen, den er „Purzel“ nennt. Natürlich
soll er ihn nicht von der Leine lassen. Aber Verbote der Eltern
darf man schon mal ignorieren – meint Josef. Purzel rennt weg,
eine mühsame Suchaktion beginnt. Fantasievolle Bilder von Philip
Waechter illustrieren diese heitere Geschichte.
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Child, Lauren Nein!
Tomaten ess ich nicht
Carlsen 2002 Charlie muss manchmal auf seine kleine Schwester Pia
aufpassen und sie mit Essen versorgen. da gibt es allerdings ein
Problem: Pia mag fast gar nichts! Charlie lässt seine Fantasie
spielen und bringt Pia dazu, fast alles zu essen, was sie bisher
nicht mochte, indem er für die Gerichte die verrücktesten Namen
erfindet. Pia bekommt z.B. keine Möhren, die sie ganz besonders
hasst, sondern „orangefarbene Lakritzstangen vom Jupiter“. Die
kann Pia ja mal versuchen... Unterstrichen werden Charlies Bemühungen
von modernen Collagen und Fotos.
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Baltscheit,
Martin Die Geschichte vom Löwen, der nicht schreiben
konnte
Bajazzo 2002
Der Löwe kann brüllen, die Zähne zeigen und alles was ein Löwe
so können muss. Nur eins kann er nicht: er kann nicht schreiben.
Als er eine Löwin sieht, möchte er ihr schrecklich gern in einem
Brief mitteilen, wie gern er sie hat. Sie scheint eine Dame zu
sein und einer Dame schreibt man nun einmal einen Brief. Also
bittet er die unterschiedlichsten Tiere den Liebesbrief für ihn
zu schreiben, muss aber verzweifelt feststellen, dass das nicht
funktioniert. Als er seine Verzweiflung lauthals durch die Savanne
brüllt, hört er hinter sich eine Stimme. Es ist die Löwin. Sie
fragt ihn nach seinem Kummer und er teilt ihr mit, dass er nicht
schreiben kann. Da wird sich doch eine Lösung finden..
Ein liebevoll gestaltetes Bilderbuch, das besonders gut in der 1.
und 2. Klasse einzusetzen ist! |
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Stellmacher,
Hermien Ich will so bleiben wie ich bin
Ravensburger Buchverlag 2001
Die Ente Erna lebt mit vielen Tieren zusammen auf einem Bauernhof.
Sie ist sehr neugierig und schaut gern bei der Bauernfamilie ins
Fenster. Eines Tages erzählt sie den anderen was sie im Fernsehen
gesehen hat: Kühe sind lila, weichgespülte Wolle ist schön,
dicke Tiere müssen dringend abnehmen und Eier enthalten Überraschungen.
Alle Tiere geben sich große Mühe so zu werden wie sie es von der
Ente gehört haben. Bald müssen sie einsehen, dass es nicht geht:
die Kühe bleiben schwarz-weiß, die Katze dick und kein Ei enthält
eine Überraschung. Schlechte Laune verbreitet sich. Als die Tiere
sich zu ihrem üblichen Memory-Abend in der Scheune treffen, hat
das Schwein Gustav eine Idee.
(zum Vorlesen für alle, wegen der Textmenge für etwas
fortgeschrittene Leser zum Selber lesen) |
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Jusim, Julian;
Mirjam Pressler (Ill.) Kopfunter Kopfüber. Ein Bilderbuch
zum Drehen.
Hanser 1999
Zwölf unterschiedliche Tiere sind auf den Seiten zu betrachten -
wenn man das Buch dreht, verwandelt sich jedes Tier! Es ist
erstaunlich und immer wieder faszinierend anzusehen, wie der Künstler
es geschafft hat die Zeichnungen so zu gestalten, dass man beim
Drehen des Buches ständig neue Tiere zu sehen bekommt! Auch
erwachsene Leserinnen und Leser werden ihren Spaß daran haben.
Auf jeder Seite sind zwei Reime zu dem entsprechenden Tier,
jeweils einer ist erst zu lesen, wenn man das Buch auf den Kopf
gestellt hat.
(für Leseanfänger) |
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Dahimène,
Adelheid; Heide Stöllinger Esel
NP Buchverlag 2002
Zwei Esel sind schon 25 Jahre miteinander verheiratet. Sie lieben
sich sehr. Am Tag vor der silbernen Hochzeit macht die Eselin
einen Knick in das rechte Ohr des Esels, damit er den Termin nicht
vergisst. Als Folge davon kann er fast nichts mehr hören und
verschläft am anderen Tag alle Wecksignale - die Glocken und das
Krähen der Hähne. Die Eselin ist wegen der verschlafenen
Silberhochzeit dermaßen böse, dass sie sich streiten und dann
trennen. Als der Esel sich mit einer Kuh befreunden will und die
Eselin mit einem Ziegenbock, bekommen sie Probleme. Sie passen
nicht zu den anderen Partnern, weil Eselin und Esel Spuren ihrer
vielen Umarmungen am Körper tragen: die Eselin eine Einbuchtung
am Hals und der Esel an derselben Stelle eine Beule. Später
landen beide zufällig in der Wüste wo ihnen ein einsames Kamel
erklärt, dass sie doch so gut zusammen passen. Sie probieren aus,
ob das noch stimmt und legen sich vorsichtig nebeneinander. Und
siehe da: es klappt noch so gut wie früher. Die wunderschönen
Zeichnungen von Heide Stöllinger lassen die Gefühle der Tiere so
deutlich werden, dass man einfach Spaß daran haben muss. Der Text
ist mit der Hand auf weißem Untergrund geschrieben.
(für etwas fortgeschrittene Leser) |
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Budde, Nadia Trauriger
Tiger toastet Tomaten. - Ein ABC -
Peter Hammer Verlag 2002
Zu allen Buchstaben des Alphabetes hat Nadia Budde schräge Sprüche
erfunden und sie mit noch witzigeren Zeichnungen versehen. Ein
Beispiel der Buchstabe U: "Ein Uhu in übergroßer Unterhose
und unterwegs am Urlaubsstrand untersucht ein ungewöhnliches
U-Boot, das er unerwartet am Ufer fand." Jedem Buchstaben ist
eine Doppelseite gewidmet. Tiere und menschliche Figuren treiben
ihr Unwesen und machen einfach Spaß beim Betrachten.
Von der Wortwahl her sind die Sprüche zum Selber lesen eher für
etwas fortgeschrittene Leser geeignet, zum Vorlesen für alle. |
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Schär, Brigitte Mama
ist groß wie ein Turm
Hamburg. Hanser 2001
Ein Mädchen, dessen Namen wir nicht kennen lernen, muss in der
Schule immer in der letzten Reihe sitzen, weil es lügt und die
anderen stört. Es behauptet nämlich, dass seine Mama groß wie
ein Turm sei. Ihren winzig kleinen Papa nimmt es jeden Tag in
einem Schuhkarton mit zur Schule. Niemand glaubt das. Später
erfahren wir, warum das Mädchen seine Eltern so sieht: sie waren
früher normal groß, bis sie sich eines Tages heftig gestritten
haben und die Mama ausgezogen ist. Seitdem hat das Mädchen nie
wieder etwas von ihr gehört. Weil es aber große Sehnsucht nach
ihr hat, erfindet es so tolle Geschichten, dass alle es eine Lügnerin
nennen. Der gut lesbare Text und die eigenwilligen, großflächigen
Bilder sind klar voneinander getrennt.
Für Fortgeschrittene (Nicht für ausgesprochene Leseanfänger) |
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Müller, Birte Herr
Meier und Herr Müller
Gossau. Neugebauer 2001
Herr Müller und Herr Meier sind Freunde. Sie wohnen friedlich in
einem kleinen Haus auf dem Lande. Plötzlich wird eine rote Linie
quer durch das Land gezogen, die sogar ihr Haus in zwei Hälften
teilt. Von diesem Tag an besteht jeder der beiden darauf
"seine" Hälfte des Hauses mit allen Möbeln nur für
sich zu haben. Das geht natürlich nicht gut: z.B. gibt es sofort
Streit um den Fernseher. Immer öfter streiten sich die Freunde,
bis ein plötzlich einsetzender Regenschauer mit anschließendem
Gewitter die Situation ändert. Beide haben nämlich Angst und
merken, dass sie sich brauchen. Der Text ist gut lesbar in sehr
großen Buchstaben geschrieben. Er steht immer auf einer
Doppelseite vor den Bildern. Nur die rote Linie durchzieht das
ganze Buch.
Für Leseanfänger |
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Jandl, Ernst;
Normann Junge (Ill.) ottos mops
Weinheim. Beltz & Gelberg 2001. 2. Aufl.
Das bekannte Gedicht von Ernst Jandl wird in diesem Lustigen
Bilderbuch von Normann Junge herrlich illustriert. Erwachsene und
Kinder werden ihren Spaß daran haben, die Geschichte von Otto und
seinem Mops zu verfolgen. Auch jüngere Kinder können das Buch
schon selber lesen, weil jede Textseite nur eine Gedichtzeile enthält.
Allerdings sollte man vorher die Wörter "trotzen" und
"Koks" erklärt bekommen.
(für Leseanfänger) |
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Herfurtner,
Rudolf; Reinhard Michl (Ill.) Rosa
Hamburg. Oetinger 2001
Das Schweinepaar Gloria und Rodrigo bekommt eines Tages sechs
Kinder, fünf Jungen und Rosa, ein Mädchen. Der Wildschweinvater
möchte, dass die Jungen immer gut auf ihre zarte Schwester
aufpassen, die aber in Wirklichkeit viel wilder und mutiger als
ihre Brüder ist. Wenn der Schweinevater seine Kinder zum
Bockspringen und zum Üben der Schweinepyramide in den Wald
schickt, versuchen die Brüder immer wieder, sich zu drücken. Als
sie eines Tages im Wald herum toben, lassen sich Rosas Brüder von
einem wunderschönen Schweineschloss mit Badewanne und Himmelbett
anlocken. Zu spät merken sie, dass sie in die
Schweine-Fang-Anlage des Wolfes geraten sind, dessen Leibspeise
aus frisch gebadeten Schweinchen besteht. Gut, dass Rosa so mutig
und erfinderisch ist!
Wegen der Textmenge für fortgeschrittene Leser/innen* |
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Dyer, Sarah Fünf
kleine Teufel
Hamburg. Oetinger 2001
Fünf kleine rote Teufel wohnen in großen Steinfiguren. Jeden Tag
kommen sie einmal nach draußen um sich die Welt anzuschauen.
Eines Tages möchte jeder von ihnen etwas von der Welt mit in
seinen Stein nehmen: der eine den Himmel, der nächste die Sonne,
sein Freund den Mond .... An die Folgen denken sie natürlich
nicht, bis sie schließlich feststellen, dass die Sonne nicht ohne
den Himmel existieren kann, der Mond nicht ohne die Sonne usw.
Für Leseanfänger |
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Biermann,
Franziska Herr Fuchs mag Bücher
Reinbek. Rowohlt 2001
Der kleine Herr Fuchs mag Bücher sehr gerne. Er liest sie, danach
würzt er sie mit Salz und Pfeffer, um sie aufzuessen. Als er kein
Geld mehr hat sich neue Bücher zu kaufen, besucht er erst eine
Bibliothek, plant dann noch einen Überfall und landet schließlich
im Gefängnis. Bei Wasser und Brot droht er zu verhungern - bis er
schließlich eine geniale Idee hat ... Diese lustige Geschichte
ist mit witzigen Illustrationen versehen, die immer wieder zum
Anschauen verlocken.
Zum selber Lesen für Fortgeschrittene, zum Vorlesen für alle.
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Kinderbücher |
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Wilson,
Jaqueline Die unglaubliche Geschichte der Tracy Baker
Oetinger 2003
Tracys Mutter hat ihre Tochter als kleines Kind im Kinderheim
abgegeben und sich nie wieder blicken lassen. Jahr für Jahr
wartet das Mädchen auf die Mutter. Tracy hat Sehnsucht nach einer
richtigen Familie. Sie leidet unter ihrer Situation, rastet
manchmal regelrecht aus und ist kein leicht zu ertragendes Kind.
Als eines Tages eine Journalistin zu Besuch ins Kinderheim kommt,
sieht Tracy ihre Chance. Sie schreibt für ihr Leben gern und
setzt alles daran von Cam Lawson mitgenommen zu werden.
für fortgeschrittene Leser |
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Thor, Annika Ein
rotes Herz, ein blauer Schmetterling
Carlsen 2003
Am Valentinstag hat Alvas Freundin Filippa die Idee auf ein rotes
Herz „Ich liebe dich“ und auf die Rückseite „Liebst du
mich?“ zu schreiben. Alvas Herz bekommt Love, den sie eigentlich
immer schon ganz gut leiden konnte. Seitdem gehen sie zusammen.
Die Schultage sind nun viel aufregender als früher, auch
nachmittags treffen sie sich oft. In den Ferien verreisen sie
getrennt und versprechen sich häufig zu schreiben. Aber Loves
Postkarten werden immer nichtssagender und seltener. Alva freut
sich auf das Wiedersehen, das ganz anders verläuft als sie sich
das vorgestellt hat.
für fortgeschrittene Leser |
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Stellmacher,
Hermien Wettkampf in der Monsterschule
Ravensburger 2003. (Der Blaue Rabe. Erster Lesespaß)
Die Klasse 2b von Frau Kniffel-Flunsch freut sich auf die
Teilnahme am Monsterwettkampf. Fast alle haben tolle Ideen für
unterhaltsame Vorführungen. Nur der kleine Eddi beteiligt sich
nicht gern an den wilden Monster-Aktionen. Er hat keine Ahnung was
er vorführen soll, bis er das uralte Monsterbuch seines Großonkels
Brüllhard findet. Dann hat er DIE Idee und trainiert fleißig.
Ein lustiges Buch mit vielen farbigen Illustrationen.
Für etwas geübte Leser. |
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Schmidt, Annie
M.G. Die geheimnisvolle Minusch
Oetinger 2003
Tibbe ist ein schüchterner Reporter, der am liebsten über Katzen
schreibt. Ihm wird die Entlassung angedroht, wenn er nicht endlich
aktuelle Neuigkeiten zu Papier bringt. Eines Tages rettet er Fräulein
Minusch von einem Baum auf den sie vor einem Hund geflüchtet ist.
Damit ändert sich sein Leben: Minusch ist eine Katze in
Menschengestalt und hat guten Kontakt zu allen Katzen der kleinen
Stadt. Tibbe hat auf einmal sehr viel zu schreiben, weil der
Katzen-Pressedienst ihn bestens informiert. Als der reiche
Fabrikbesitzer in einen Unfall verwickelt zu sein scheint, haben
Tibbe und Minusch alle Hände voll zu tun, um die Wahrheit heraus
zu finden. Der Roman – immerhin vor über 30 Jahren erschienen
– ist sehr unterhaltsam und spannend zu lesen. (Film unter dem
gleichen Titel)
für fortgeschrittene Leser |
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Ludwig, Sabine Der
Mädchentausch
Dressler 2003
Baron Leopold Oleander von Pelargonien hat fünf Töchter, die er
kaum auseinander halten kann. Er lebt eigentlich nur für seine
Rosenzucht. Leider gibt er viel zu viel Geld dafür aus, so dass
kaum etwas zum Leben übrig bleibt. Als dann eine reiche Erbtante
in ihrem Testament die Bedingung stellt, dass die älteste Tochter
des Barons den Cousin Karl Wilhelm heiraten soll, stimmt er natürlich
sofort zu. Seine Töchter haben aber andere Ideen und so beginnt
eine herrliche Verwechslungskomödie. Verena Ballhaus hat die
witzige Geschichte mit treffenden Bildern illustriert.
Für fortgeschrittene Leser |
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King-Smith, Dick Prinzessin
Penelope und das Schwein Lollipop
Fischer Schatzinsel 2003
Prinzessin Penelope, Tochter von Königin Edelgard und König
Theophilus, hat ihre Eltern bestens im Griff: sie erfüllen ihr
jeden Wunsch. Sie ist eine verzogene Göre, der am Hofe niemand
widersprechen mag. Zum Geburtstag wünscht sie sich ein Schwein.
Die Eltern lassen alle Schweinebesitzer ihres Reiches kommen,
Penelope wählt das Schwein Lollipop und ihren Besitzer, der
Waisenjungen Jonny. Sei dressiertes Schwein gehorcht nur ihm,
deshalb darf er am Hof bleiben. Nach und nach bringt er der verwöhnten
Prinzessin bei, wie man geduldig und höflich mit einem Tier
umgeht. Ganz nebenbei verändert Penelope sich unter Jonnys
Einfluss zu einem netten Mädchen, das ihre Umgebung nicht mehr
tyrannisert. Witzige Zeichnungen von Jill Barton illustrieren
diese unterhaltsame Geschichte. (für fortgeschrittene Leser und
zum Vorlesen)
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El Kurdi,
Hartmut Angstmän. Eine panische Heldengeschichte
Sauerländer 2004
Jennifers Mutter hat überraschend Nachtschicht, deshalb muss das
Mädchen allein zu Hause bleiben. Sie holt sofort ihre Liste mit
Aktionen hervor, die sie verbotenerweise in Abwesenheit der Mutter
immer schon mal ausprobieren wollte und legt los. Plötzlich
rumpelt es im Schrank. Ein merkwürdiges Wesen macht sich mit Ihr
bekannt: es nennt sich Angstmän und hat wirklich noch viel mehr
Angst als Jenny. Angstmän ist auf der Flucht vor Pöbelmän, dem
fiesesten Kinderquäler des Universums. Natürlich taucht dieser
auch auf und quält die beiden. Nach einiger Zeit hat Jenny die
Nase voll. Sie schreit ihm ins Gesicht was für ein mieser Kerl er
ist. Ab diesem Zeitpunkt wird alles anders. Eine tolle Geschichte
von Angst und Mut, auch als CD erhältlich. (für fortgeschrittene
Leser)
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Bröger, Achim
Jakobs Zauberhut. Spuk im Lehrerzimmer
Arena 2003 (Der Bücherbär. LeseProfi)
Jakob sitzt im Unterricht und denkt an Merles Geburtstag. Als
einziger Junge traut er sich nicht so recht ihre Einladung
anzunehmen. Schnell zieht er seinen Zauberhut unter dem Tisch
hervor, setzt ihn auf, wird unsichtbar und will zum freien Platz
neben Merle. Natürlich bietet so ein Zauberhut viele Möglichkeiten
Unsinn zu machen. Jakob nützt das gern aus. Er ärgert der
frechen Hubert aus der 4. Klasse, sperrt seine dauernd
telefonierende Schwester ins Badezimmer, lässt die Jacke vom
Rektor schweben. Schließlich überlegt er sich ein tolles
Geschenk für Merle: sie könnte doch von seinem Hut auch etwas
haben...
für etwas fortgeschrittene Leser |
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Nimmo, Jenny Carlie
Bone und das Geheimnis der sprechenden Bilder
Ravensburger 2003
Der zehnjährige Charlie Bone lebt mit seiner Mutter, zwei Omas
zusammen und seinem merkwürdigen Onkel Paton zusammen. Eines
Tages entdeckt er beim Betrachten einer Fotografie sein besonderes
Erbe aus der Darkwood-Familie: er kann die Menschen auf dem Foto
sprechen hören. Es geht um ein Mädchen, das gestohlen und
hypnotisiert wurde. Charlie möchte es finden und erlösen. Oma
Bone und ihre skurrilen Schwestern sind froh, dass Charlie die
uralte Gabe geerbt hat, deshalb muss er auf die Boor-Akademie, auf
der viele Kinder mit ähnlichen Begabungen unterrichtet werden.
Ein uralter Kasten gelangt in seinen Besitz. Er wird bei seinem
Freund Benjamin versteckt. Immer wieder versuchen düstere
Gestalten in dessen Besitz zu kommen. Die Freunde brauchen lange
um zu erkennen, welche Rolle er bei der Befreiung des Mädchens
spielt. Endlich, nach einer aufregenden Jagd, können sie das
Geheimnis enträtseln.
Für fortgeschrittene Leser |
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Enquist, Per
Olov Großvater und die Wölfe
Hanser 2003
Mina hat einen schrecklichen Albtraum: ein Krokodil hat sie ins
Hinterteil gebissen und niemand will ihr glauben. Da muss sie
schnell ihren Großvater anrufen, der bisher immer einen guten Rat
geben konnte. Großvater meint, dass ein „Wohltäterhund“ ihr
Problem lösen könne. Er lädt sie, ihren Bruder und seine zwei
weiteren Enkelkinder zu einer Wochenendexkursion in die Berge ein.
Die anderen Erwachsenen dürfen nichts von der geplanten Exkursion
zum Dreihöhlenberg wissen, weil sie bestimmt etwas dagegen haben.
Wie bei einer richtigen Expedition wird ein Basislager
eingerichtet. Dann passiert das Unglück: Großvater bricht sich
das Bein, als sie zur zweiten Höhle unterwegs sind, die älteste
Enkelin muss mit dem Hund Mischa ins Tal zurück und Hilfe holen.
Ein spannender Abenteuerroman für fortgeschrittene Leser. |
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Stalfelt,
Pernilla Wenn Herzen klopfen . . . Ein Kinderbuch von der
Liebe
moritz 2003
In diesem unterhaltsamen „Bilder“-Buch geht es um die
unterschiedlichsten Formen der Liebe: man kann Eltern, Jungen, Mädchen,
Gott, Buddha, Hunde, Katzen, Omas, Opas, Goldfische, Blumen usw.
lieben. Humorvolle Bilder und kurze Texte ergänzen sich. Natürlich
kann Liebe auch eifersüchtig machen. Eine Doppelseite widmet sich
kurz der Aufklärung.
(für fortgeschrittene Leser) |
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Mai, Manfred;
Erhard Dietl (Ill.) Ein Monster im Klassenzimmer
Ravensburger. 2001 (Reihe: Der Blaue Rabe. Für Leseprofis)
Julia freut sich gar nicht, als sie nach den Herbstferien wieder
zur Schule gehen muss. Als die Kinder in der Stunde ihre Lesebücher
aus dem Regal holen, erleben sie eine Überraschung: fast alle Bücher
sind angenagt! Kurze Zeit später taucht „Alompfi“, ein
kleiner Affenzwerg in ihrer Klasse auf. Er spricht und schreibt
eine fremde Sprache und scheint aus Australien zu stammen.
Eigentlich sollte „Alompfi“ das Klassengeheimnis bleiben.
Julias Bruder und seine Freunde sind aber zu neugierig. Sie müssen
dieses seltsame Wesen wenigstens einmal sehen. Eines Tages ist der
kleine Affenzwerg verschwunden. Eine wilde Suchaktion beginnt.
(für fortgeschrittene Leser) |
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Nilsson, Per Für
immer Milena
Oetinger 2003
Milena und David sind enge Freunde. Plötzlich will Milena nichts
mehr von David wissen. Kann es daran liegen, dass sie ihn mit der
Tochter einer Bekannten seines Vaters gesehen hat? David versucht
mit allen Mitteln Milena zurück zu gewinnen. Er macht Sachen, die
er sonst nie tun würde, z.B. sich mit Frederik prügeln. Er
leidet. Gut, dass es Eldin gibt, Milenas Bruder. Vielleicht kann
er seiner Schwester erzählen, dass Agnes nicht Davids Freundin
ist. Ein schönes Buch über die erste Liebe im Grundschulalter.
(für fortgeschrittene Leser) |
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Whybrow, Ian Wer
hat Angst vor Wölfchen Wolf?
Dressler 1997 (bei Bertelsmann als Taschenbuch 2001 erschienen)
In diesem lustigen Briefroman schreibt Wölfchen Wolf seinen
Eltern und seinen Brüdern Stinkepups und Heuler wie es ihm auf
dem Weg zur Scheusal-Schule seines Onkels Bitterbös ergeht. Dort
soll er die 9 schlimmen Regeln lernen und die Grausamkeitsmedaille
erwerben; das gehört sich so für einen anständigen wilden Wolf.
Die Regel Nr. 4 lautet z.B. "Wenn es quiekt, friss es."
Er bittet inständig darum wieder nach Hause kommen zu dürfen.
Seine Eltern haben ihn nämlich weg geschickt, weil er zu brav
ist! Unterwegs erlebt er viele Abenteuer. Als er endlich beim
verfressenen Onkel Bitterbös ankommt, behandelt dieser ihn gar
nicht gut. Wölfchen leidet sehr darunter. Ständig muss er dem
Onkel Essen besorgen und sich von ihm schikanieren lassen. Später
lernt er im Wald eine Pfadfindergruppe kennen. Er beteiligt sich
begeistert an ihren Aktivitäten. Wölfchen beschließt für sich
kein böser Wolf zu werden und lieber im Winselwald eine
Hochschule zu gründen, die "Abenteuer-Akademie". Wölfchens
Briefe sind außerordentlich unterhaltsam und abwechslungsreich
geschrieben. Tony Ross hat sie mit lustigen Bildern illustriert.
(zum Vorlesen für alle, zum Selber lesen für fortgeschrittene
Leser) |
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Weeks, Sarah Eddy,
total normal
Gerstenberg 2001
Eddy ist sich sicher: Seine Eltern haben ihn nach der Geburt im
Krankenhaus vertauscht. Sie sind so viel anders als die Eltern
seiner Mitschüler, dass es gar nicht anders sein kann! Außerdem
sieht er ihnen überhaupt nicht ähnlich. Seine Mutter rollt
grundsätzlich verschiedene Socken zu einem Paar zusammen, batikt
die Unterwäsche in Regenbogenfarben, beklebt seine Butterbrotdose
mit Bildern von Golfspielern und zieht sich sehr merkwürdig an.
Eddys Vater läuft immer in zu kurzen Hosen herum und führt im
Restaurant den "Austerntrick" vor, indem er eine Auster
in die Nase steckt und sie mit einem schrecklichen Geräusch
wieder ausspuckt. Eddys berät sich mit seinem Freund Matts. Sie
beschließen in den Schulakten nachzusehen wer am gleichen Tag im
gleichen Krankenhaus geboren wurde. Das ist ausgerechnet der
Spinner Bob-Oh. Er bohrt dauernd in der Nase, sammelt Thunfisch-Bällchen
in seinen Hosentaschen, hat normal aussehende Eltern und würde
aufgrund seines Verhaltens und seines Aussehens viel besser zu
Eddys Eltern passen. Matts und Eddy erzählen ihren Eltern etwas
von einem Schulprojekt, so dass Bob-Oh und Eddy ihre Elternhäuser
für ein Wochenende tauschen können. Das führt natürlich zu
Verwicklungen. Anschließend fragt Eddy seine Eltern ob er
wirklich ihr Kind ist. Diese Verwechslungsgeschichte ist wirklich
lustig geschrieben und leicht zu lesen. Sie ist in 16 Kapitel
eingeteilt
(für Kinder ab 10 Jahren) |
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Tellegen, Toon Briefe
vom Eichhorn an die Ameise. Bilder von Axel Scheffler.
Hanser 2001
Das kleine, wunderschön erzählte und illustrierte Buch enthält
26 kurze Geschichten in Briefen. Das Eichhörnchen schreibt z.B.
der Ameise einen Brief. Dieser zieht sich Mütze und Jacke an und
macht sich auf den Weg. Der Pinguin lädt Freunde zum Feiern ein
aber alle seine Briefe aus Eisschollen schmelzen unterwegs zu
Wassertropfen, die dann im Meer verschwinden. Er ist sehr traurig,
weil niemand kommt. Ein Glühwürmchen schreibt dem Nachtfalter,
hat allerdings Probleme, weil es nicht schreiben kann, wenn es glüht.
Also enthalten seine Briefe nur unverständliche
Buchstabenkombinationen. Die Schildkröte hat großen Kummer: sie
hat es eilig. Sie schreibt der Schnecke und bittet um einen guten
Rat gegen das Eilig-Haben. Tatsächlich weiß die kluge Schnecke
ein etwas dagegen - es hilft wirklich. Jedes Kapitel ist von Axel
Scheffler liebevoll illustriert.
(zum Vorlesen für alle, zum eigenständigen Lesen für etwas
fortgeschrittenere Leser) |
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Steinhöfel,
Andreas Glitzerkatze und Stinkmaus
DTV 1997 (auch als Kassette bei Patmos)
Glitzerkatzen müssen eigentlich glitzern. Pellegrine kann das
nicht und wird deshalb von Herrn Fischer bei strömendem Regen
einfach vor die Tür gesetzt. Als sie traurig durch die dunkle
Stadt bummelt, trifft sie die Stinkmaus Odoretta. Sie ist
rausgeflogen, weil sie als einzige ihren Wurfes ganz schrecklich
stinkt - jeden Tag anders! Normale Stinkmäuse stinken nämlich
nicht. Die Beiden werden Freunde, schenken sich gegenseitig gern
etwas und erleben gemeinsam einige lustige Abenteuer, z.B.
unternehmen sie einen "Geradeausflug" und besuchen die
Kirmes. Odoretta lernt fliegen. Natürlich ist es mit der Landung
nicht so einfach wie sie sich das vorgestellt hat. Zum Schluss rächen
sie sich an Herrn Fischer, wobei Odoretta ihr ganzes Stinkmaus-Können
einsetzt! Diese lustige Tiergeschichte ist in 7 Kapitel eingeteilt
und mit vielen tollen Bildern von Ole Könnecke illustriert.
(für etwas fortgeschrittene Leser) |
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Scheffler,
Ursel; Erhard Dietl (Ill.) Ätze das Tintenmonster
Ravensburger Buchverlag 1995. (Reihe: Der Blaue Rabe. Erster
Lesespaß)
Ätze gehört zur Familie der blaublütigen, kotzekeligen
Tintenmonster. Sauberkeit und Ordnung hasst er wie die Pest. Er
lebt mit seiner bestgehassten Freundin, der Spinne Igitte, im
Schulkeller und wartet sehnsüchtig auf das Ende der Ferien. Seine
Lieblingsnahrung ist nämlich Tinte und die bekommt er nur, wenn
die Schulkinder da sind. Er ärgert gern Hausmeister, Putzfrauen,
Lehrer und Schüler. Fast immer schafft er es nicht gesehen zu
werden. Einmal wird der alte Schultisch, unter dem er wohnt, in
die Aula getragen, weil ein Schulfest bevorsteht. Ätze bekommt
Angst: so viele Leute haben sich versammelt. Als ein Mädchen sein
Gedicht aufsagt, muss er sich übergeben. Tinte spritzt auf das
schöne Kleid, Ätze springt in seiner Panik dem Mädchen ins
Haar. Es kommt zu einem Tumult. Kurz darauf soll der Schulkeller
gestrichen werden, weil man dort das Ungeziefer vermutet. Ätze
und Igitte verlieren ihre Heimat und wandern aus. Wohin? Ins
Finanzamt! Ein Buch zum Lachen. Viele lustige Bilder lassen Ätze
lebendig werden. Wer Lust hat, kann noch 7 weitere Bände von Ätzes
und Igittes Abenteuern lesen.
(für fortgeschrittene Leser) |
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Pressler, Mirjam Sieben
und eine Hex
Beltz & Gelberg 2001
Sieben kleine Hexen fahren mit ihrer Oberlehrerin Madame Wisebrise
auf einem extra langen Besen ins Schullandheim, einer halb
zerfallenen Burg im Harz. Wenn die Sonne scheint, haben sie
Unterricht, weil sie sich nur bei schlechtem Wetter draußen
aufhalten mögen. Sie lernen Flugkunststücke auf ihren Übungsbesen,
bauen Hexenhäuser und feiern abends in ihrem Partykeller. Weil
sie dann immer noch nicht schlafen können, erzählen sie sich
jeden Abend wunderschöne Geschichten oder Gedichte. Nach einer
erlebnisreichen Woche bringt der Besen sie wieder zu ihren
Hexen-Eltern. Das kleine Taschenbuch (54 S.) ist leicht zu lesen
und hat in jedem der sieben Kapitel farbige Illustrationen.
(Für Leserinnen und Leser ab der 2. Klasse) |
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Och, Sheila Balaban
Neumann, der Hund
Sauerländer 1999 (auch als Hörkassette bei Igel records)
Jeden Abend beim Abendessen betrachtet Familie Neumann einen
leeren Stuhl am Esstisch auf dem bis vor kurzem noch der Großvater
gesessen hat. Alle vermissen ihn. Eines Tages sagt das jüngste
Familienmitglied Bärbel: "Der Opa hätte uns bestimmt einen
Hund gekauft, wenn er gesehen hätte, wie traurig wir sind."
Gemeinsam gehen sie zum Tierheim und suchen sich einen
"Opa-Erinnerungs-Hund" aus. Es wird Balaban, ein
schwarzer Mischling, der sie sehr streng anguckt. Kaum zu Hause
angekommen zerreißt er sämtliche Post, fegt wie ein Wirbelwind
durch alle Zimmer und ist auch sonst sehr eigensinnig. Das führt
immer wieder zu Beschwerden aus der Nachbarschaft. Jeden Morgen
bringt er die kleine Bärbel zum Kindergarten, in dem er sie auf
Rollschuhen hinter sich herzieht, spielt mit Peter Fußball, bekämpft
die Wühlmäuse im Garten, bewacht Peters große Schwester etwas
zu eifersüchtig, als ihr Freund sie zum ersten Mal küssen
will... Mit Hilfe des Hundes schafft der Vater es sogar endlich
seiner tyrannischen Schwester zu wiedersprechen, die den Hund bei
ihrem Besuch nicht im Haus haben will. Nach einigen Wochen
klingelt es an der Haustür: ein unbekannter Mann steht da und
behauptet, dass Balaban sein Hund sei. Die turbulente, lustige
Hundegeschichte ist mit vielen linolschnittartigen Bildern von
Sabine Wiemers illustriert.
(für fortgeschrittene Leser) |
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Morpurgo,
Michael Die Sache mit Billys Knie
Dressler 2000
Billy fand bisher sein Leben ganz gut: er ist ein toller Fußballspieler,
der Liebling der Lehrerin und Klassensprecher. Eines Tages
entdeckt er eine hässliche Warze auf seinem Knie. Er schämt sich
fürchterlich und malt sich aus wie seine Mitschüler darauf
reagieren werden. Voller Verzweiflung tauft er seine Warze
"Rosie". Sein Bruder hat ihm nämlich geraten die Warze
zu lieben und anzunehmen. Also spricht er immer wieder mit ihr -
aber sie verschwindet nicht! Lange Zeit bedeckt er sie mit einem
Pflaster und erfindet abenteuerliche Geschichten über eine genähte
Wunde. Nach einer Balgerei auf dem Schulhof wird die Warze
entdeckt. Genau wie sein Bruder verspotten ihn nun die
Klassenkameraden. Die Lehrerin merkt wie er leidet und bringt ihn
zu einem geheimnisvollen alten Mann, der angeblich Warzen
verschwinden lassen kann. Ob er endlich helfen kann? Die sechs
kurzen Kapitel des Buches sind mit lustigen Bildern von Tony Ross
illustriert.
(zum Vorlesen für alle, für etwas fortgeschrittene Leser/innen
geeignet) |
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Morpurgo,
Michael Kensukes Königreich, Inselabenteuer im
Korallenmeer
Dressler 1999
Der 11jährige Michael lebt in einer ganz normalen Familie mit
Mutter, Vater und der Hündin Stella Artois. Ihre Freizeit
verbringen sie gern auf einem gemieteten Segelboot. Michael erzählt
aus seiner Sicht als Erwachsener wie sich ihr Leben ändert, als
der Vater seine Arbeit verliert. Vom letzten Geld kauft er ein
Boot mit dem die Familie dann zu einer Weltumsegelung startet.
Nach einem Schiffsunglück rutschen erst Stella und dann Michael
nachts von Bord. Sie werden auf eine unbewohnte Insel gespült.
Seine Eltern wissen nicht ob er überhaupt noch lebt. Anfangs
meint er allein auf der Tropeninsel zu sein, bis ihm eines Tages
jemand etwas zu essen und Wasser auf einen Stein stellt. So lernt
er den Japaner Kensuke kennen, einen alten Mann, der schon seit
Jahrzehnten auf der Insel lebt. Beide können sich nicht verständigen.
Kensuke möchte auf gar keinen Fall, dass Michael mit Hilfe eines
großen Feuers Hilfe herbei holen will. Nach und nach lernt der
Junge zu verstehen warum Kensuke so einsam lebt, wie er auf die
Insel gekommen ist und in welchem Einklang er mit der ihn
umgebenden Natur lebt. Sie werden Freunde und lernen viel
voneinander. Natürlich wartet Michael immer auf ein Schiff am
Horizont, das in zu seinen Eltern zurück bringt. Die Geschichte
ist in 10 Kapitel eingeteilt, wunderschön erzählt und spannend
bis zur letzten Seite.
(zum Vorlesen geeignet, zum Selber lesen für fortgeschrittene
Leser) |
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Könnecke, Ole Lola
und das Gespenst
Rowohlt Rotfuchs 1999 (auch als CD im Karussell Verlag)
Der pensionierte Kapitän von Schultz lebt in einem Leuchtturm.
Oft hat er Langeweile und erinnert sich gern daran, dass er früher
als Schrecken aller Meere verrufen war. Plötzlich klopft es um
Mitternacht an seiner Tür. Niemand ist zu sehen. Der Kapitän
bekommt schreckliche Angst. Mit Riesenschritten rennt er zu seinem
Freund Oskar. Der spielt gerade mit seiner Enkelin Lola Dame und
ist sauer, weil sie ihn immer besiegt. Von Schultz schildert sein
Problem. Lola möchte sofort eine Gespensterfalle bauen, um zu
sehen, wer nachts immer klopft. Die beiden Freunde verschwinden
bei jedem ungewohnten Geräusch ängstlich hinter dem Sofa. Sie
weigern sich mit den abenteuerlichsten Ausreden Lola zum
Leuchtturm zu begleiten. Schließlich überredet Lola sie doch.
Natürlich klopft es wieder, Kapitän von Schultz und Lolas Großvater
erstarren fast vor Angst, aber Lola kontrolliert mutig ihre
Gespensterfalle und siehe da ... Diese witzige Geschichte zweier
erwachsener Angsthasen und eines mutigen Mädchens ist von Ole Könnecke
mit vielen comic-artigen Bildern versehen, die das Geschehen
wunderschön verdeutlichen.
(wegen der Textmenge für fortgeschrittene Leser) |
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Hagemann,
Bernhard; Hans-Jürgen Feldhaus (Ill.) Die
Babysitter-Katasrophe
Ravensburger Buchverlag 1998. (Reihe: Der Blaue Rabe. Für
Leseprofis)
Florians Eltern wollen Abends ausgehen. Da Florian noch nie allein
zu Hause geblieben ist, soll der elfjährige Wunderknabe Kurt auf
ihn aufpassen. Kurt ist angeblich immer brav, kann alles im Haus
reparieren, ist im Sport der Beste, liest viele Bücher usw. Es
ist Winter. Die Jungen sollen nur die Toilette im 1. Stock
benutzen, weil in der anderen der Spülkasten kaputt ist. Nach
vielen Ermahnungen gehen die Eltern endlich aus dem Haus. Florian
geht ins Bett. Auf einmal hört er, dass Kurt doch die kaputte
Toilette benutzt hat. Er hat einfach den Zulaufhahn für den Spülkasten
aufgedreht. Das Badezimmer steht schon unter Wasser. Kurt wagt
sich auch an die Stereoanlage von Florians Vater, versucht ein
ferngesteuertes Auto zu reparieren, stellt den Backofen an und
verbreitet Chaos in der ganzen Wohnung. Als das Wasser in der
Toilette immer höher steigt, hängen sie einen Schlauch aus dem
Fenster, damit das Wasser ablaufen kann - und das bei 10 Grad
unter Null. Die Eltern kommen nach Hause und versuchen verzweifelt
auf allen Vieren in die Wohnung zu gelangen. Ob Florian und Kurt
es wohl rechtzeitig schaffen alles wieder aufzuräumen?
(eine witzige Geschichte für fortgeschrittene Leser) |
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Friedrich,
Joachim Wölfchen Zauberstein. Das Geheimnis der
schwebenden Kuh
Thienemann 2001
Die Familie Zauberstein lebt auf einem Bauernhof, der als
Ferienhof umgestaltet werden soll. Ab und zu passiert dem Sohn Wölfchen
ein Missgeschick: er verwandelt sich unfreiwillig in einen kleinen
Werwolf. Die Menschen verstehen ihn dann nicht, nur die Tiere.
Eines Tages unternimmt er als Werwolf einen Ausflug in die Stadt,
weil er Langeweile hat, wird von einem Fleischer gefangen genommen
und landet im Tierheim. Dort verwandelt er sich wieder in einen
nackten Jungen. Er hat schreckliche Angst, dass ihn jemand sieht,
weil Tante Alwine, die Oberhexe, den Zaubersteins nur erlaubt hat,
einen Ferienhof zu eröffnen, wenn niemand bemerkt, dass sie hexen
können. Der Geist Gurki aus der Familie der "Ich-weiß-nicht-Geister"
hilft dem Jungen aus dem Tierheim zu fliehen. Er bringt ihn zu
Tante Alwine, die ihn wieder zu seinen Eltern bringt. Als Wölfchens
Mama Probleme beim Melken der Kuh Berta bekommt, passiert ihr
etwas Schreckliches: sie verwandelt Berta in einen fliegenden Heißluftballon.
(Wölfchens Mama ist nicht sehr sicher im Zaubern!) Die Kuh
schwebt davon und Wölfchens Mama traut sich nicht sie zurück zu
verwandeln, weil sie Angst hat beim Zaubern wieder Fehler zu
machen. Wölfchens Freundin Pia versucht zu helfen. Eines Tages
besichtigt Alwine den renovierten Ferienhof, weil sie als Oberhexe
die Einrichtung genehmigen muss. Natürlich wollen alle einen
guten Eindruck machen, was wieder einmal nicht ganz einfach ist.
Nach einigen Verwicklungen, bei denen Pias Privatlehrer noch eine
Rolle spielt, darf Wölfchens Familie auf eine positive
Entscheidung der Oberhexe hoffen. Dieses lustige Buch ist in neun
Kapitel eingeteilt, die mehrere Schwarz-Weiß-Illustrationen
enthalten.
(für fortgeschrittene Leser) |
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Drvenkar, Zoran Eddies
erste Lügengeschichte
Oetinger 2000. (Reihe: Sonne Mond und Sterne)
Eddie ist in der 3. Klasse. Sie hat sich mit ihrer Freundin Nadja
verkracht, weil diese seit Wochen von den Reitstunden schwärmt,
die sie bald zum Geburtstag bekommen wird. Ganz genervt hat Eddie
gesagt: "Wenn du Reitstunden bekommst, dann werde ich doch
glatt zum Pferd." (S.7) Eines Morgens wacht Eddie als Pferd
auf. Ihre Mutter hat gesagt, dass Wünsche über Nacht wahr
werden, wenn man sich etwas ganz doll wünscht. Und das hat Eddie
jetzt davon! Und dann schickt die Mutter sie auch noch zur Schule!
Eddie schämt sich fürchterlich. Als sie mit ihrem Schulrucksack
auf dem Pferderücken in der Klasse steht, guckt Nadja ganz
traurig. Eddie verspricht nämlich Reitstunden für alle, das ist
so als ob sie Nadjas Geburtstagsgeschenk vorweg nehmen würde. In
der Sportstunde springt sie riesig weit, lässt alle einmal auf
ihrem Rücken reiten und wird von einer chinesischen Reisegruppe
fotografiert. Am nächsten Tag möchte Eddie gern wieder ein
normales Mädchen sein aber so einfach ist das nicht! Nachts
galoppiert sie erst einmal zu Nadja, die vor lauter Kummer im
Pferdestall schläft. Die spannende und lustige Geschichte ist in
5 Kapitel eingeteilt und mit witzigen Bildern von Kerstin Meyer
illustriert.
(für etwas fortgeschrittene Leser) |
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Blacker, Terence Zauberhafte
Miss Wiss
Beltz & Gelberg 2000. (Gulliver Taschenbuch Nr. 405)
Die dritte Klasse der Sankt-Barnabas-Schule bekommt eine neue
Klassenlehrerin. Sie ist irgendwie anders als andere Lehrerinnen,
trägt sie doch knallenge Jeans, hat schwarz lackierte Fingernägel,
im Ärmel ihre Ratte Herbert und scheint vor der Klasse - im
Gegensatz zu anderen Lehrern - überhaupt keine Angst zu haben.
Schon bald vermuten die Kinder, dass Miss Wiss eine Hexe ist, was
in gewissem Maße auch stimmt. Mit ihren ungewöhnlichen
Unterrichtsmethoden begeistert sie die dritte Klasse restlos, die
anderen Lehrer und den Direktor allerdings nicht. Als eines Tages
der Schulrat kommt, benehmen sich alle sehr anständig, Miss Wiss
zaubert nicht. Die Unterrichtstunde wäre ruhig beendet worden,
wenn nicht Herbert ausgerechnet in dieser Stunde einen seiner
Erkundungsgänge durch die Klasse gemacht hätte. Die Hosenbeine
des Schulrates sind herrlich dunkle Kamine für ihn, der Schulrat
wird immer unruhiger und die Stunde endet nicht so friedlich wie
sie begonnen hat... Es gibt noch 9 weitere Miss Wiss-Bücher. Für
Lehrer/innen gibt es ein Arbeitsheft vom gleichen Verlag. Einige
lustige Zeichnungen von Tony Ross illustrieren diese witzige
Geschichte.
(für etwas fortgeschrittene Leser) |
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Atwood, Margaret Prinzessin
Prunella und die purpurne Pflaume
Gerstenberg 1998
Die zarte, zickige und zimperliche Prinzessin Prunella lebt mit
ihren Eltern in einem wunderschönen pinken Palast. Ständig
betrachtet sie sich in ihrem Taschenspiegel. Sie stolpert deshalb
dauernd, stößt Blumen, Lampen und ihre Katzen um. Das arme
Palastdienstmädchen muss alles wieder aufräumen und sauber
machen. Eines Tages klopft eine sehr alte Frau an die Palasttür
und bittet Prunella um etwas zu essen. Natürlich geht Prunella
nicht auf ihren Wunsch ein, deshalb wird ihr von der alten Frau
eine immer größer werdende Pflaume an die Nase gewünscht und
zwar so lange, bis die Prinzessin drei gute Werke getan hat.
Prunella ist verzweifelt - bis ihre Katzen sie daran erinnern,
dass die alte Frau etwas von drei guten Taten gesagt hat. Die
Prinzessin weiß gar nicht was gute Taten sind, weil sie noch nie
welche begangen hat aber sie möchte unbedingt diese hässliche
Nase loswerden ...
Ein lustiges Märchen zum Vorlesen und für Kinder ab der 2.
Klasse auch zum eigenständigen Lesen (nur 34 Seiten). |
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Loon, Paul van Das
Geheimnis von Lehrer Frosch
Fischer Schatzinsel 2001
Die Klasse 3a liebt ihren Klassenlehrer. Als er sich plötzlich während
des Unterrichtes in einen Frosch verwandelt, glauben die Kinder
erst an einen Scherz, müssen dann aber erkennen, dass er jedes
Mal Hilfe braucht, um sich wieder zurückzuverwandeln. Also hat
immer jemand ein spezielles Glas bei sich... Ein schwarzer Storch
treibt sich in der Stadt herum und möchte alle Frösche fressen.
Natürlich versuchen die Kinder alles um ihren Klassenlehrer zu
retten. Als sie dann auch noch vom speziellen Geheimnis des
Direktors Klapper erfahren, wird die Situation für ihren
Klassenlehrer immer gefährlicher.
Für Fortgeschrittene (Nicht für ausgesprochene Leseanfänger) |
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Kuijer, Guus Wir
alle für immer zusammen
Hamburg. Oetinger 2001
Polleke ist elf Jahre alt und hat im Moment einige Probleme. Ihre
Eltern sind geschieden, was sie nicht allzu sehr stört. Sie lebt
bei ihrer Mama, hat aber auch ihren mit Drogen dealenden Papa sehr
lieb, trifft ihn ab und zu, muss aber nach und nach feststellen,
dass er ziemlich unzuverlässig ist. Die selbstbewusste Polleke
kommt mit ihrem nicht immer einfachen Leben eigentlich gut
zurecht. Humor, das dichterische Talent ihres Vaters und viel
Energie helfen ihr in allen Lebenslagen. Sie selbst ist mit der
nicht unproblematischen Liebe zu ihrem marokkanischen Freund Minum
beschäftigt. Genau deswegen kommt ihre Mutter einmal zur Schule -
und dann passiert etwas, das Polleke überhaupt nicht gutheißen
kann: ihre Mutter verliebt sich in den Klassenlehrer. Polleke
meint, dass sich so etwas nicht gehört. Das Buch ist in vierzehn
Kapitel unterteilt und sehr kurzweilig zu lesen.
Für Fortgeschrittene (Nicht für ausgesprochene Leseanfänger) |
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Klages, Simone Die
Detektive von Cismar:... und die geklauten Köpfe
Weinheim. Beltz & Gelberg 2001
Franzi muss mit ihren Eltern und dem kleinen Bruder Ferien in
einem langweiligen kleinen Ort an der Ostsee verbringen anstatt
mit der Familie ihrer Freundin nach Mallorca zu fliegen. Die
Eltern haben es nicht erlaubt. Zu allem Überfluss muss sie auch
noch ständig auf den Kleinen aufpassen. Nachdem sie schon
unterwegs meint, von einem Auto verfolgt zu werden, dann am Strand
eine Flaschenpost findet und auch noch zwei Jungen aus dem Ort mit
ihrem Hund Aldi kennen lernt, sind die Ferien plötzlich gar nicht
mehr langweilig. Gemeinsam erleben sie abenteuerliche Geschichten,
lösen das Rätsel eines geheimnisvollen Hauses und decken einen
Diebstahl auf . Der spannende und witzige Krimi ist der erste Band
einer Reihe um die "Detektive von Cismar".
Für Fortgeschrittene (Nicht für ausgesprochene Leseanfänger) |
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Drvenkar, Zoran;
Martin Baltscheit (Ill.) Der einzige Vogel, der die Kälte
nicht fürchtet
Hamburg. Carlsen 2001
Eines Tages hat Ricki genug von dem schon viel zu lange
andauernden Winter. Niemand hat mehr Spaß, fast alle Menschen
liegen mit Pudelmützen und warmen Kleidern im Bett. Ganz allein
macht der Junge sich auf die Suche, um ein ernstes Wort mit dem
Winter zu reden. Er fährt mit der Eisenbahn in die kälteste
Stadt der Welt. Dort trifft er einen merkwürdigen Vogel, der
behauptet der einzige Vogel zu sein, der die Kälte nicht fürchtet.
Ricki fragt ihn um Rat, weil er ja mit dem Winter sprechen möchte.
Der Vogel bringt ihn zum "Hotel der vier Jahreszeiten".
Es zeigt sich, dass der einem Pinguin verdächtig ähnlich sehende
Vogel schauspielerische Talente hat, denn er ist eine Zeitlang
sehr erfolgreich darin, Ricki vom Besuch des Winters fernzuhalten.
Ob es Ricki gelingt den Winter zu sprechen, müsst ihr selber
lesen! Ganzseitige Bilder von Martin Baltscheit lassen den Lesespaß
an diesem lustigen Buch noch größer werden.
Für Fortgeschrittene (Nicht für ausgesprochene Leseanfänger) |
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DiCamillo, Kate Winn-Dixie
Hamburg. Dressler 2001
India Opal Buloni ist mit ihrem Vater, einem protestantischen
Prediger, nach Süd-Florida gezogen. Sie vermisst ihre Freunde und
besonders ihre Mutter, die sie und ihren Vater vor vielen Jahren
verlassen hat. Opal kann sich nicht mehr an sie erinnern. Ihr
Leben ändert sich, als sie in einem Supermarkt einen riesigen
Hund findet, der niemandem zu gehören scheint. Opal schließt ihn
sofort in ihr Herz, nennt ihn nach der Supermarkt-Kette "Winn-Dixie"
und überredet ihren Vater das Tier behalten zu dürfen.
Winn-Dixie hat eine besondere Begabung: er macht sich sofort überall
Freunde. Opal und allmählich auch ihr Vater gewinnen durch ihn
ihre Lebensfreude zurück, lernen sehr interessante Menschen
kennen, die sie schließlich während eines Gartenfestes zusammenführen.
Diese warmherzige, lustige und ernsthafte Geschichte ist ein
besonderer Lesespaß.
Für Fortgeschrittene (Nicht für ausgesprochene Leseanfänger) |
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Brender, Irmela;
Verena Ballhaus (Ill.) War mal ein Lama in Alabama
Allerhand Reime und Geschichten in Gedichten
Hamburg. Oetinger 2001
Die Gedichte dieses Buches lassen uns nachdenken und lachen. Man
kann sie immer wieder lesen, weil das Spiel mit Wörtern und
Reimen Spaß macht. In neun Kapiteln stellt Irmela Brender ganz
unterschiedliche Gedichte und Wortspiele vor, begleitet Verena
Ballhaus' lustigen Zeichnungen. Man muss das Buch nicht sofort von
vorne bis hinten lesen. Es ist vielmehr ein Gedichtebuch, immer
wieder in die Hand genommen werden kann.
Für Fortgeschrittene (Nicht für ausgesprochene Leseanfänger) |
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