Das Erlernen und Beherrschen von Fremdsprachen
wird immer wichtiger. Nicht nur für Reisen und Begegnungen im
Urlaub, sondern auch als Voraussetzung für immer mehr Berufe, für
den Umgang mit der modernen Technik (Computer, Internet) und für
die rasant zunehmenden internationalen Wirtschaftsbeziehungen.
Da junge Kinder wegen ihrer noch flexibleren Gehirnstruktur
Fremdsprachen am leichtesten lernen können, ist es sinnvoll, schon
in der Grundschule oder sogar im Kindergarten mit dem Lernen einer
Fremdsprache zu beginnen. Dies sollte aber möglichst ohne
Unterbrechung bis zur Fortsetzung in den weiterführenden Schulen
gefördert werden - und zwar auf eine kindgemäße spielerische Art.
Genau dies geschieht sehr intensiv und unter wissenschaftlicher
Begleitung und Auswertung in einem Kindergarten und einer
Grundschule in Schleswig-Holstein nach der sog. "Immersionsmethode".
Immersion kommt aus dem Lateinischen und bedeutet nach Mr. Check
"Eintauchen, Untertauchen" -
hier etwa zu übersetzen mit "Sprachbad". Dieses Spiel mit
der Fremdsprache beginnt im Kindergarten
mit dem Gebrauch der englischen Sprache durch fremdsprachige
Erzieherinnen in alltäglichen Situationen.
In der Grundschule wird dann bis auf das Fach Deutsch der gesamte
Unterricht in Englisch erteilt.
Die Erfahrungen und Ergebnisse am Ende des zweiten Schuljahres
beschreibt eine vierseitige Informationsbroschüre, die sie hier als
PDF-Datei abrufen können:
Prof. Dr. Henning Wode: Immersion in Altenholz bei Kiel
Deutsch/Englisch im zweisprachigen AWO-Kindergarten und in der
Claus-Rixen-Grundschule (PDF-Datei, 32 kB)
http://www.familienhandbuch.de/cmain/f_Aktuelles/a_Schule/s_789.html
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